Lange nichts geschrieben
Dank einiger privater Probleme habe ich in letzter Zeit keine Zeit gefunden, irgendetwas zu schreiben der mich um das Blog zu kümmern. Trotzdem hier ein weiteres Kapitel aus der Reserve.
Brenner, Teil 48
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Unglaublich! Ein Update mitten in der Woche: Brenner 48
Es geht weiter
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Kapitel 47 steht zur Verfügung. Wird vermutlich erst einmal ziemlich langsam vorangehen mit den neuen Kapiteln.
Was ich gerade gesehen habe: Cheesy Fantasy 1: Paladin
Gut gemachte Fantasy ist dank CGI nicht mehr so selten. Herkules und Xena haben vorgemacht, wie man relativ günstig Fabelwesen zum Leben erweckt. Und die Anzahl an Fantasyproduktionen, ob als Serie oder als Film nimmt beständig zu. Spätestens seit dem Herrn der Ringe sind auch die Zeiten endgültig vorbei, in denen Fantasy bedeutete, dass man eine überproportionale Anzahl an übermuskulösen Männern in Kauf nehmen mußte, um ein einziges Fabelwesen sehen zu können. Gewiss, es gab auch immer rümliche Ausnahmen (wie z.B. der Drachentöter oder Willow). Aber die Allgemeinheit hielt das Genre doch für ziemlich abgeschmackt.
CGI erlaubt es allerdings auch, dass recht günstig produzierte Streifen mit einem überzeugenden Drachen daherkommen.
Paladin ist so ein Film und der Drache gefällt mir so gut, dass ich behaupten würde, es ist der beste seit “Der Drachentöter”. Und wie bei nahezu allen Filmen mit einem Drachen, ist natürlich das vornehmste Ziel des Helden, diesen zu töten.
Bis es jedoch dazu kommt (und wer zweifelt daran?) gilt es das Herz der einzigen jungen Frau im Film zu gewinnen, den bösen Konkurenten auszustechen, den Vater zu überzeugen, seine eigene, gemeine Herkunft zu überwinden und zum Ritter geschlagen zu werden. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. Viel mehr gibt es auch nicht zur Geschicht zu sagen. Es gibt keine unerwarteten Wendungen und auch keine ernsthaften Überraschungen, wenn man vorher ein paar Märchen und Fantasyromane gelesen hat. Das bedeutet aber auch gleichzeitig, dass die Handlung nicht schlechter ist, als bei den meisten Mainstreamfilmen.
Was jedoch angenehm auffällt, ist, dass die Schauspieler tatsächlich ihr Handwerk verstehen. Gewiss, sie werden keinen Oskar mit ihren Leistungen gewinne, aber man hat auch schon Oskargewinner erheblich schlechter spielen sehen.
Alles in allem kann man Paladin als einen liebevoll gemachten B-Movie sehen, ein klassischer Fantasyfilm, der, Spaß machen kann, auch wenn das Ende, wie gesagt, vorhersehbar und tatsächlich ein wenig “cheesy” ist.
Guitarre für mehrere
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Weil mich Freundedarum gebeten haben:
2 an einer Guitarre
So schön, weil sie sich so sehr freuen
Und weil es einfach etwas skuril ist:
5 an einer Guitarre
Letzter Einschub
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Und Einschub 8
Einschub 7
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Und der vorletzte Einschub
Was ich gerade gelesen habe: Snuff
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In meinem direkten Freundeskreis gibt es vermutlich keinen größeren Pratchett-Fan als mich. Allerdings hat meine Begeisterung in den letzten Jahren ein wenig nachgelassen. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass seine Bücher tatsächlich nachgelassen haben (was ich auf das Alzheimer schieben würde) oder ob sich mein Geschmack so sehr geändert hat – Night Watch ist allerdings wohl immer noch eines meiner Lieblingsbücher.
Nachdem ich von Making Money, Unseen Academicals und dem 4. Tiffany-Band nicht so richtig begeistert war, hatte ich keine besonders hohen Erwartungen mehr an Snuff, die neuste Geschichte um Sir Samuel Vimes, His Lordship, the Duke of Ankh, etc.
Vimes fährt in den Urlaub auf eines seiner Landgüter, das seine Frau in die Ehe eingebracht hat und dass er noch nie zuvor gesehen hat. Als Stadtkind ist er anfänglich der Meinung, nicht gut auf dem Land aufgehoben zu sein. Sobald er jedoch feststellt, dass es ein Verbrechen zu lösen gibt, nimmt das Buch den zu erwartenden Lauf. Diesmal wurde ein Mord an einer Goblinfrau begangen, womit für mich bereits das erste Problem des Buches beginnt. Ich war in Unseen Academicals nicht besonders begeistert von der Einführung der Goblins und Orcs, zumal jede neue Rasse bei Pratchett seltsamerweise in irgend einer Art den Menschen überlegen ist.
Aber es ist immer noch ein Vimes-Buch, weswegen seine manchmal etwas grobschlächtige Art, die er immer wieder versucht unter Kontrolle zu bringen, den Helden von einer Situation in die nächste treibt und schließlich auch einen gefährlichen Gegner ans Tageslicht bringt, der zwar nicht das Format von Carcer oder Edward d’Eath (ich weiß, ich weiß, aber ich versuche so wenig Spoiler zu bringen wie möglich) hat, dennoch für einen kurzen Augenblick in der Lage zu sein scheint, Vimes tatsächlich Schaden zu können, was mich zum nächsten Problem führt: Es entsteht eigentlich niemals das Gefühl, dass Vimes das Abenteuer nicht siegreich bestehen könnte. Zumal die Summoning Dark, die in Thud noch ein düsterer Geist war, der nur unter allergrößter Mühe von Vimes unter Kontrolle gebracht werden konnte, ihm in diesem Buch hilfreich zur Seite steht.
Und so konnte ich mich am Ende nicht des Eindrucks erwähren, dass es sich bei Snuff letztendlich um einen Fan-Service handelt, denn mit diesem Buch, in dem Young Sam eine Zukunft erhalten hat, Vimes tatsächlich einmal soetwas wie ein Familienleben bekommt, dass über das abendliche Vorlesen hinausgeht und einer der beständigsten Gegner des zum Ritter geschlagenen Straßenjungen eine Art Strafe erhalten hat, könnte Pratchett die Vimes-Reihe abschließen, ohne dass bei den Fans ein zu großes Gefühl übrig bliebe, dass die Reihe nicht abgeschlossen wäre
Trotzdem hat mir das Buch durchaus gefallen, wohl vor allem, weil Vimes immer noch Vimes ist.