Taschenbuch: Geschichten der Kinder aus der Feldstraße

Mittwoch, 22. März 2017, 11:20
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Nachdem Amazon jetzt die Möglichkeit eröffnet hat, auch Taschenbücher kostenlos (für den Autor) anzubieten, hier endlich mein erstes Buch in Papierform.



Die gesamten Feen

Sonntag, 13. November 2016, 19:16
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Bevor ich es noch vollständig vergesse: Inzwischen gibt es eine Feengesamtausgabe



Feen Buch 3: Tod erschienen

Dienstag, 5. Juli 2016, 13:06
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Wie bisher immer habe ich auf Amazon und bei Smashwords veröffentlicht (und über Smashword bald auch bei vielen andern).

Viel Spaß beim lesen. Und schreibt Rezis.

 



Feen 3 ist fertig …

Dienstag, 7. Juni 2016, 20:52
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… mehr oder weniger. Sitze gerade an dem zweiten Korrekturdurchlauf – und das kann sich ziemlich hinziehen.

Gleichzeitig bin ich gerade dabei, Das Buch der Tropen vorzubereiten. Mehr dazu demnächst



Schub

Freitag, 22. Januar 2016, 15:59
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Mit den Feldstraßlern fertig zu sein (und ich muss zugeben: nachdem ich es zur Korrektur noch zweimal komplett durch hatte, war ich ziemlich fertig mit der Geschichte), erlebe ich derzeit einen echten Schub, was das Schreiben angeht. Im Dezember hatte ich mir, um mich mal ein wenig unter Druck zu setzen, das Ziel gesetzt, 20000 Wörter zu schrieben (das waren zu dem Zeitpunkt 1000 pro Tag). Das mag für viele Autoren wirklich wenig sein, für mich, als Freizeit-Schreiberling bedeutete das, dass ich mit einer meiner schlechten Gewohnheiten brechen musste: Serienkucken.
Und ich muss sagen, wenn man sich nicht mehr durch Filmchen ablenken läßt, schafft man doch erheblich mehr. Das hat sich auch gut ins nächste Jahr übertragen, so dass mein Pensum derzeit bei durchschnittlich 1500 Wörtern liegt. Wenn alles so weiterlaufen würde, wäre ich damit in weniger als drei Monaten fertig. Allerdings steht das nächste Spielen an, was natürlich erst einmal erforderlich macht, dass ich die Erlebnisse der Feldstraßler aufzeichne. Das wird mich vermutlich ca. einen bis anderthalb Monate kosten.
Aber ich will nicht meckern. Solange ich schreibe, muss ich nicht korrigieren.



Geschichten von den Kindern aus der Feldstraße

Sonntag, 13. Dezember 2015, 22:57
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Ich weiß, dass ich immer noch nicht die letzten Kapitel online gestellt habe. Ich war zu sehr damit beschäftigt, den gesamten Text zu überarbeiten, um das Buch endlich zu veröffentlichen.

Wie immer ist es bei Amazon erhältlich. Die Smashwords-Veröffentlichung folgt (und entsprechend die Veröffentlichung auf all den anderen Kanälen).

Grundsätzlich ist das ganze um viele Fehler bereinigt. Die Sprache der Feldstraßler ist angepasst und die ersten Teile massiv erweitert. Außerdem wurden viele Kapitel zusammengefasst und alle wurden mit Artikelüberschriften versehen.

Es ist ein recht ungewöhnliches Buch geworden, da die Struktur keinem gewöhnlichen Spannungsbogen folgt. Trotzdem hoffe ich, dass es Spaß zu lesen macht.



Death Vigil

Samstag, 27. Juni 2015, 08:31
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Nebezial (i.e. Stjepan Sejic) zeichnet großartige Comics. Einer dieser Comics ist Death Vigil, welcher zu sterben droht, weil man ihn nicht in den Shops kriegt. Er erklärt die Umstände hier:

http://nebezial.deviantart.com/journal/death-vigil-preorder-links-532070165

Da ich gerne wissen möchte, wie es weitergeht, hier die dringende Aufforderung: Bestellt es, lest es, freut euch, dass ihr was gutes gelesen hab.



Ideen für weitere Bücher

Mittwoch, 24. Juni 2015, 14:51
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Obwohl doch, selbst gemessen an meinen niedrigen Erwartungen, meine E-Books kaum gelesen werden, plane ich schon die nächsten.

Neben dem dritten und letzten Band von Feen steht natürlich irgendwann eine Gesamtausgabe der weiter überarbeiteten Abenteuer der Feldstraßler aus (sobald dieser Abschnitt beendet ist).

Irgendwann möchte ich auch etwas über einen Krieger zur Zeit Heinrich I. (der deutsche König) schreiben, allerdings gehört dazu noch eine ganze Menge Recherche (im Grund weiß ich nichts über die Zeit).

Worauf ich mich jedoch derzeit am meisten freue, ist „Das Buch der Tropen“. Ausgehend von der Seite tvtropes.org (bewußt nicht verlinkt, denn es fällt oft schwer, dort keine Zeit zu verschwenden), will ich jede Woche drei bis fünf Tropen per Zufall von dieser Seite nehmen (wobei ich mir bewillige, eine ablehnen zu dürfen) und ein Kapitel daraus entwickeln. Es wird zwei „Helden“ geben und ich werde am Anfang drei Tropen per Zufall für die Rahmenhandlung auswählen, so dass eine fortlaufende Geschichte entstehen kann. Als weitere Vorgabe habe ich mir gesteckt, dass es in einer Fantasy-Welt spielen wird und ich versuchen werde, mehr Dialoge zu verwenden, evtl. bis hin zum Mauerblick.

Im Großen und Ganzen bedeutet dieses Vorgehen, dass es chaotisch, voller Klischees und vermiedener Klischees sowie hoffentlich lustig sein wird.

Und da ich es nun geschrieben habe, muss ich mich auch mit Feen ranhalten, denn das wird vermutlich sonst nie fertig.



Und es ist raus: Feen 2

Samstag, 10. Januar 2015, 09:46
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Nachdem alle Hürden überwunden sind: Feen 2 ist erschienen:

Auf Smashwords

Das Cover ist wieder von dem großartigen Matthias Utomo



Feen 2: Lagebesprechung zwischen Shaljel und Estron

Dienstag, 4. November 2014, 18:43
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Imanahm war aufgerüttelt. Shaljel begrüßte diesen Umstand, denn er sah darin einen Brandbeschleuniger, der ihnen helfen würde, die Priester im Zaum zu halten. Estron hingegen war sich sicher, dass sie noch nicht bereit waren. Schlimmstenfalls würde es zu einem Kampf mit den Priester kommen, den sie dank Shaljels und der Hilfe Emaofhias leicht gewinnen konnten. Eine Stadt in Aufruhr bedeutete jedoch auch, dass die Drachen von ihr Kenntnis nehmen würden.

Und dies war Imanahm, die größte menschliche Stadt, wichtigste Kultstädte, mit dem Hauptsitz der Priester von Sonne und Schwert. Wenn die Drachen sich der Priester bedienten, um einen Aufstand niederzuschlagen, ritten sie von hier aus. Wenn wichtige Häretiker befragt werden mussten, brachte man sie hierher.

Sollte es zum Kampf mit den Priestern kommen, dann würde bald auch ein Drache über die Stadt fliegen. Und mit den riesigen Echsen konnten sie nicht so leicht fertig werden wie mit ihren menschlichen Verbündeten. Shaljel hatte ihm versichert, dass ein Drache kein Problem darstellen würde, aber auf die Frage, wie gut er mit mehreren umgehen konnte, hatte er nicht geantwortet.

Estron hätte bevorzugt, weiterhin im Verborgenen zu bleiben. Es blieb nur zu hoffen, dass sie die Situation vorerst noch einmal beruhigen können würden.

„Meinst du, es war so klug, den beiden zu helfen?“

„Warum nicht? Sie sind auf der Flucht und jetzt haben sie eine Chance.“

„Das meine ich nicht. Jeder der uns gesehen hat, wird uns von jetzt an mit zwei Magiern in Verbindung bringen, die auf dem Marktplatz Tempelwachen getötet haben.“

„Es hat uns niemand beobachtet.“

„Ich fürchte doch.“

„Ich habe niemanden gesehen. Und du weißt, dass ich besser sehe als du.“

Estron Zog die Augenbrauen hoch, weil er sicher war, dass selbst Shaljel inzwischen wissen musste, dass Estrons Wahrnehmung nicht mehr nur von seinen angeborenen Sinnen bestimmt war. „Gesehen habe ich ihn auch nicht. Ich weiß aber, dass er da war.“ Shaljel verdrehte die Augen zur Decke des Raums, den sie sich mit ihren anderen Gefährten teilten. „Du meinst, wie der junge Magier? Der sieht inzwischen auch nichts mehr. Der spürt nur noch alles um sich herum. Hast du dich bei ihm angesteckt?“

Estron ging nicht auf Shaljels Worte ein. „Ich glaube, ich weiß auch, wer es ist. Er nannte sich früher einmal Enk. Man kennt ihn jetzt als Gach-Ensh.“ Der Feen in Menschengestalt sah ihn entgeistert an und begann plötzlich schallend zu lachen. Es dauerte eine Weile, bis er damit wieder aufhören konnte. „Ist das dein Ernst?“

„Du kennst ihn?“

„Ich glaub, ich hab mal von ihm gehört. Aber vor allem kenne ich den Namen.“ Estron nickte. Er verstand, was ihn so amüsierte, auch wenn er nicht darüber lachen konnte. Gach-Ensh, Walddämon in der Sprache der Urats. Und was sie damit meinten war ein Feen.

„Unterschätz ihn nicht, Shaljel. Es heißt, er sei der beste.“

„Dennoch ist er ein Mensch. Ein einfacher Mensch. Ich kenne nur einen Menschen, der es mit einem Drachen aufnehmen könnte und kein Drache hat es bisher mit mir aufnehmen können. Und bei dir bin ich mir nicht sicher, was dir überhaupt gefährlich werden könnte. Ich würde es auf jeden Fall nicht ausprobieren.“ Er lachte erneut. „Warum glaubst du, dass gerade er hier ist? Und woher kennst du ihn überhaupt?“

„Ich habe ihn auf dem Weg gesehen. Und er hat mich gesehen. Zuerst dachte ich mir nichts dabei, aber wenn er wirklich zurückgekehrt ist, dann könnte er es auf mich abgesehen haben. Ich habe genügend Feinde, die einen Mörder auf mich ansetzen würden.“

„Ehrlich? Ich dachte, nur die Priester haben was gegen dich. Und die würden ihre Wachen schicken.“ Estron musste überlegen.

„Es sind auch ein paar verärgerte Ehemänner, Eltern und Älteste dabei. Allerdings bin ich mir nicht sicher, wer von ihnen den Preis des Gach-Ensh bezahlen könnte.“

„Und wie war das mit dem Kennen? Ich glaube kaum, dass viele seinen echten Namen wüssten.“

„Shaljel, ich bin entsetzt! Du hast meinen Worten gelauscht und auch noch Schlüsse daraus gezogen.“

„Diese Spitze hast du von Anai. Du kennst mich gar nicht lange genug.“

„Ich werde mich nie damit abfinden können, dass du einen Gott duzt.“

„Es hilft über die Jahre, wenn man sich gegenseitig nicht zu ernst nimmt. Aber nicht ausweichen, oder ist es ein Geheimnis?“

„Ist es eigentlich nicht. Wir sind zusammen gelaufen. Es war vor ungefähr fünfzehn Jahren. Damals war ich noch nicht lange unterwegs gewesen, bin immer wieder mit anderen zusammen gewandert. Mit Enk zusammen habe ich mehrere Städte aufgesucht. Ich habe mich von ihm mitziehen lassen, weil ich ziellos war. Er war so alt wie ich und schien mir ein aufgeweckter Bursche zu sein, vermutlich um einiges Klüger als ich. Es dauerte eine Weile, bis ich begriff, warum er die Städte aufsuchte, aber zu dem Zeitpunkt war für mich schon längst klar gewesen, dass ich meinen eigenen Wegen folgen musste. Obwohl wir uns nett unterhalten konnten und ich glaube nicht nur ich von ihm etwas lernte, passten wir nicht zusammen. Ich weiß auch, dass ich irgendwann Angst vor ihm bekam aber ich glaube auch, dass er sich ein wenig vor mir fürchtete“, er schmunzelte, „vermutlich, weil ich einmal ein Feuer nur mit meinem Blick entfacht habe. War ein einfacher Trick, keine Magie im Spiel, aber beeindruckend.“

„Und was machen wir jetzt, wenn dieser Enk tatsächlich hier ist?“

„Solange er mir nichts getan hat, können wir ihn schlecht einfach umbringen.“

„Du meintest doch, er sei ein gedungener Mörder. Ich hätte kein Problem damit, ihn zu töten, wenn ich denn wüsste, dass er es wirklich ist.“

„Das ist mir schon klar. Aber alles, was wir hier tun, wird folgen haben. Wenn er nicht hinter uns, beziehungsweise mir her ist, dann lenken wir nur noch mehr Aufmerksamkeit hierher, wenn sein Auftraggeber bemerkt, dass der beste Mörder, den er kriegen konnte, gescheitert ist.“

„Dann sollten wir ihn wohl erst einmal fragen.“ Der Sarkasmus war nicht zu überhören, aber Estron erwog den Vorschlag trotzdem.

„Grundsätzlich eine gute Idee, aber ich denke, das würde zu gefährlich werden.“

„Nichts, was wir nicht bewältigen könnten. Aber was willst du dann tun?“

„Das wird dir nicht gefallen.“ Hätte Shaljel es nicht besser gewusst, hätte er angenommen, dass Estron eine dramatische Pause machte. „Wir machen gar nichts.“

„Das ist nicht dein Ernst.“

„Na gut, vielleicht tun wir doch etwas, aber wir greifen ihn nicht an. Vielleicht können wir ihn verwirren oder ablenken.“

„Das klingt besser“, lachte Shaljel, „ich denk mir was aus. Vielleicht kannst du ihn mir ja beschreiben.“

„Du nimmst Enk nicht ernst genug. Wenn nur die Hälfte der Berichte über ihn wahr sind, kann er eine Menge Schaden anrichten, bevor du ihn unschädlich machen kannst.“

„Und du nimmst ihn zu ernst. Versuch lieber, eine Lösung für den Marktplatz zu finden.“

„Ich arbeite daran.“ Shaljel hatte natürlich Recht. Der Kampf auf dem Markt würde einige gefährliche Auswirkungen haben. Dennoch machte er sich mehr Sorgen um Enk, wobei er sich doch nicht einmal sicher sein konnte, dass er in der Stadt war.